8. Ist die Vario in Ordnung diese einfach mit Bremsenreiniger oder Biodiesel reinigen und mit Teflonspray neu schmieren (nur die Laufbahnen der Gewichte, nicht die Buchse in der Mitte). Teflonspray hat den großen Vorteil das es gegenüber Schmierfett nahezu masselos ist und dadurch keinen Fettfang mehr benötigt und die Schmierung über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten bleibt.
9. Nun die Variomatik wieder zusammenbauen (bei der gezeigten Hebo Variomatik entfällt (wie auch bei den meisten anderen Sportvarios) der geschraubte Fettfangschutz).
Bevor man diese wieder auf die Kurbelwelle schiebt kann man bei Piaggiomotore auch gleich den Zustand des hinten liegenden Ölpumpenriemens kontrollieren (dieser sollte alle 8000-10000km gewechselt werden). Hier mal ein Größenvergleich der originalen zur Hebovariomatik.
Deutlich der wesentlich größere Verstellbereich der Hebo Vario zu erkennen. D.h. nicht nur eine bessere beschleunigung sondern auch eine höhere Endgeschwindigkeit.
10. Nun kann die gesamte Vario wieder auf die Kurbelwelle geschoben werden. Dabei auf darauf achten das die Steigscheibe nicht lose herumwackelt sondern mit ein/zwei Fingern in die Variogedrückt wird. Ansonsten können die Gewichte beim montieren aus ihrer Führung fallen und verkanten. Wenn der Variator auf die Kurbelwelle geschoben wurde kommt zwischen die dann folgende Riemenscheibe keine Unterlegscheibe mehr (Piaggio). Bei Minarellimotore kommt hingegen eine messingfarbene Unterlegscheibe zwischen Riemenscheibe und Buchse der Variomatik.Die Variomutter unbedingt mit Loctite sichern. Piaggio gibt 40-45Nm Anzugsmoment für die Variomutter vor. Also kräftig anziehen!
11. Nun den Keilriemen vorspannen in dem man die Kurbelwelle ein paar mal per Hand durchdreht. Desweiteren bei Piaggiomotore die Einstellung der Ölpumpe kontrollieren.
Dabei sollen der 'Eichstrich' der Segmentes der Ölpumpe und die Markierung am Motorgehäuse genau übereinanderstehen.